Freitag, April 08, 2011

AFS Picture UPDATE !

Jetzt hab ich noch ein paar Fotos von unserer Öffentlichkeitsarbeit bei der Austrian Fishing Show in Wundschuh bekommen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten will. Hiermit ist wohl auch der Beweis geliefert, daß wir wie die Tiere gearbeitet haben, um den zahlreichen Messebesuchern unsere Drachen-Baitrange ordentlichst und grenzenlos seriös präsentieren zu können ...tight lines
Sludge

Dienstag, April 05, 2011

Mission Beaver Bunch Teil 1!

Nun ist es soweit und die 2011er April-Ausgabe des Carp Hunter Magazines liegt druckfrisch in den Postkästen und auf den Ladentheken. Mit diesem Heft startet nun meine monatlich erscheinende Kolumne mit dem heroisch klingenden Namen "Mission Beaver Bunch". Im ersten Teil wird mal grundsätzlich erklärt, um was es sich im Groben dreht, worin die Aufgabe besteht und wie diese zu bewerkstelligen sein wird oder auch nicht. Wird die Operation erfolgreich verlaufen oder eher Rotz und Wasser geheult? Man weiß es nicht so genau, denn nach wie vor geht es ums Thema Fischen und da wir alle wissen, daß die Angelei kein Wunschkonzert darstellt, ist der Faktor der Ungewissheit der wohl am meisten Greifbare und zu Erwartende...Ich wünsche euch mit dem ersten Part "Von Hirnideen, Horrorszenarien und einer neuen Aufgabe" viel Spaß beim Lesen und Schmunzeln, denn ich wäre nicht der Alex Sludge Hager, wenn die ganze Sache mit grenzenloser Ernsthaftigkeit dokumentiert werden würde ;)
tight lines
Sludge

Montag, April 04, 2011

Back from Wundschuh!

So. Jetzt bin ich aus der schönen Steiermark zurückgekehrt und muss mal Eines feststellen: Ich habe in meinem Leben noch keine bessere Messe als die Austrian Fishing Show erfahren, habe selten mit so vielen Gleichgesinnten aus halb Europa geplaudert, fachgesimpelt, Tränen gelacht und Unfug getrieben und durfte 3 Brutaltage aus körperlicher Sicht erleben, die Einem niemand mehr wegnehmen kann ... wirklich unpackbar ;)Mein besonderer Dank für diese 3 unvergesslichen Tage geht in erster Linie an meine Mitstreiter und Arbeitstiere der Dragonbaits-Crew Horst Backes, Hannes Novak & Youngster Jan Schellmann und selbstverständlich an alle meine nationalen und internationalen Angel-Amigos (ob ausstellend oder als Besucher), die ich leider viel zu selten im Jahr zu Gesicht bekomme. Diese hier namentlich zu nennen würde wohl den Rahmen sprengen und ich hätte dann sicher den einen oder anderen dabei vergessen. Da mir dieser Fauxpas nicht passieren soll, lass ich es lieber sein und verbleibe mit einem fetten TIGHT LINES für die heurige Saison. Die Leute, auf die ich halte, wissen ohnehin ganz genau, wer sie sind ;) YOU KNOW WHO YOU ARE! Alles in allem war es, wie bereits gesagt, ein absolutes Highlight im 2011er Jahr und ich bin jetzt schon felsenfest überzeugt, daß ich auch nächstes Jahr wieder vor Ort sein werde. So etwas darf man sich einfach nicht entgehen lassen! Der absolute Irrsinn ;)
Greeeeeeeeeeeeez
Sludge

btw. ich bin sicher, da noch einige Fotos zu bekommen und werde diese dann selbstverständlich auch nachreichen und hinzufügen ... Big THX auch an den Bernd Steinbacher und den David Kovarik, die mir die oben gezeigten Bilder zu Verfügung gestellt haben !

Mittwoch, März 30, 2011

Austrian Fishing Show 2011 !

Der Countdown läuft - natürlich bin ich wieder mit der Dragonbaits-Bande als (Sch)aussteller vor und hinter der dunklen Budl zu finden, um meinen zusammengesponnenen Irrsinn erneut auch persönlich an die Leute weitergeben zu können. Da ich ja grundsätzlich ahnungslos bin, müssen Unfug und Schmäh wohl abermals erste Priorität besitzen ;) Für die Ahnung hab ich kompetentere Personen mit, die dann mit Rat und KnowHow sicherlich bei ernsthaften Thematiken weiterhelfen können. Man kanns drehen wie man will, alles in allem freue ich mich auf jeden Fall auf 3 Tage Höllen-Spaß mit heimischen und internationalen Freunden und Bekannten aus der Angelwelt , die man ohnehin nur sehr selten vors reale Gesicht bekommt.
Wundschuh - wir kommen - Lasset die Spiele beginnen!
tight lines
Sludge

Montag, März 21, 2011

The Hörstman miracle!

„There´s only one way to become a champion: Never fuckin´ lose!“ Welch weiser Spruch drang da unlängst aus gestählter TV-Gladiatorenbrust an meine Gehörgänge und manifestierte sich dort mit bissiger Boshaftigkeit. Wenn ich mir da so manche Fänge meiner Angelkollegen ansehe, die sie bereits im 2011er Jahr auf ihrem Konto hatten, wurde mir Angst und bange. Geh bitte; wir haben erst Mitte März. Nebenbei hab ich erst 6 Blanks hinter mir. Ausserdem hat das Wasser noch Polarkreistemperaturen. Also. Nur keinen Druck aufkommen lassen. Lächerlich, überhaupt jetzt schon von jeglicher Ungerechtigkeit oder dergleichen zu sprechen. Scheisse. Never fuckin´ lose. Es ist Mitte März und ich bin jetzt schon hinten. Viele werden jetzt denken: Hinten? Von welcher imaginären Rangliste spricht der Mentalpfosten? Gute Frage. Die kann ich mir selbst nicht beantworten. Fakt ist, daß ich endlich Einen fangen will. Ob das jetzt im geistig zusammmengesponnenen Ranking der anonymen Selbstgeissler stattfindet, tut nichts zur Sache. Es ist vermutlich die unmenschliche Fischgeilheit, die jeden Angelsüchtler insbesondere nach den kargen Wintermonaten quält. Und so auch natürlich den Hörstman, der gemeinsam mit mir und dem Eisernen ab diesem Jahr den Busch befischen wird.So stand die erste gemeinsame Session an, bei der wir uns entschieden, gleich mal entgegen aller Logiken am berüchtigten Krüppelbaum anzugreifen. Als ich so wie üblich um meine kommote Zeit am Wasser eintreffe, ist die Schwechater Glücksfee schon vor Ort. Warum Glücksfee? Das kann ich euch sagen. Es ist mittlerweile bereits fast urbane Legende, daß wenn der Hörstman ans Wasser zu Besuch kommt, es kein Fehler sein kann, sich auf den fast sicher eintretenden Monsterbiss vorzubereiten. Hinter vorgehaltener Hand munkelt man auch von okkulten Geheimnissen und so hat er noch einen anderen geheimnisvollen Namen bekommen. Der Bissbringer. Wie wahr. Ich könnte Lieder trällern. Insofern ist es natürlich eine besondere Freude, diese Ausgeburt an positiver Aura im Busch um sich zu wissen. Ein Nachteil ist es mal mit Sicherheit nicht. Wie ich mich so durch das noch lichte Dickicht schäle, seh´ ich den Hörstman schon an seiner Montage werken. „Dereee Hörsteee! Wos mochst? Host no ned amoi a Foin draussen? Muahahahahh!“ - „Dere Alex, oba geh, i kumm ned amoi zum Auswerfen mit da Zweitn; so rennt do die Müh ooooh!“ Wie bitte? Hab´ ich da richtig gehört? Das kann sich ja wohl nur um einen schlechten Scherz handeln. Da sind mein Lebtag noch keine Mühlen ständig abgerannt. Des gibt’s jo ned. Während ich meine Stöcke zusammenbaue, bimmelts beim Herr Hörst schon wieder und der nächste Gelbe der 3-4kg Kategorie hängt am Band. Alterrrr. Muahahahah. Wie im Puff. „Geh schleich di! Des is jo nimma fraunk!“ Jo, der grinste wie ein Hutschpferd. Verständlich bei solchen Bedingungen. Kalt, windig und weit weg von etwaigem aufkeimenden Frühling. So. Ok.
Ich mache ebenfalls meine Fallen scharf.Eine Rute 4er Maiskette, die andere völlig abgefahren, mit pinken 14mm Popper 5cm über Grund. Gedippt in Dragonblood Soak und gemantelt mit Green Bugs Crystal Dip. Die PVA-Wurst ist obligat an beiden Montagen zu finden. Wer bremst, verliert. Und wie wir gladiatorentechnisch heute schon gelernt haben, ist das nicht das Ziel der Reise. Zumindest nicht meins. Nicht umsonst ziert der nette Spruch „Losing sucks“, für immer unter die Haut getrieben, meinen rechten Oberarm. Ich steh zu meinem Unwillen, dem Verlieren gegenüber. 20 Minuten vergehen. Bei mir rührt sich nichts, während der Hörstman abwechselnd Gelbe und Brachsen keschert. „Herst. Jetzt reichts daun!“ Wos is do jetzt! Und wie die Worte mein Lästermaul verlassen, meldet die Maiskette erste Kontakte. Hanger rauf. Piep. Piep. Hanger runter. Piep. Piep. Hanger rauf … und so weiter. Es reicht. Ich hebe ab. Gong. Da hängt der erste Saugdepp am Band und ich kann mich kurz darauf über meinen 2011er Erstfang freuen. Satzler vom Vorjahr, aber immerhin Rüssler. Jawohl. Der Bann ist gebrochen. Miracle-Hörst hats möglich gemacht. YES. Ich lebe wieder.
Ich bin wieder im Rennen.Schnell werden die nächsten Zuckermaiskörner aus der Konservendose gefingert, um die Falle schnell wieder in den Fluten zu versenken. Nanana. Ned irgendwelchen Rotzkukuruz. Natürlich Nobelmarke „Beach Flower“; passend zu einem Lord wie mir. Ja, da lass ich mich nicht lumpen. Kaum liegt der gelbe Posh-Bait wieder auf Grund meldet sich der Nancy-Popper Stock. Piep. Piep. Pieeeeeeeeeep. Joooooooo. Und der nächste Stock ist krumm. Schuppler Nummer 2 folgt dem Druck in die Keschermaschen. Und schon etwas größer, wobei wir noch lange nicht von Schweinen sprechen können. Ferkelchen-Abteilung vielleicht. Aber das ist Nebensache. Nach Biss Nr. 3, wieder an der Maiskette, wechsle ich auf 20er Kugel ( alte DB Range Mystic Fish ) + Kunstpoppermais. Nur so probieren. Beim Hörstman ist nun Sendepause. Tjo. So kanns gehen. Ich würde nun vermutlich selbst mit einem Tschick-Stummel fangen, denn die nächste halbe Stunde kann ich original noch 2 Schuppige einnetzen, welche aber alle ungefähr in der gleichen Größenkategorie anzusiedeln waren.Dann ist es schlagartig aus und der Spuk vorbei. Stunden vergehen. Beissender Wind, schnatternde Enten und Wellen wie in der Beringsee. Riene va plus. Nichts geht mehr. Nicht beim Hörstman und nicht bei mir. Das wars. Wir packen zusammen. Alter. Was waren das wieder für 2 Stunden. 12 Drücker auf 4 Stöcken in 120 Minuten. Eine absolut, völlig unlogische Bissorgie, mit der so nicht zu rechnen war. Entschneidert. Was für ein Wort. Aber eigentlich brauche ich nicht lange nach der Lösung des Rätsels suchen. Es war einfach wieder mal ein klassisches „Hörstman Miracle“. Nicht mehr und nicht weniger. Na, da seh ich schon viel Spaß auf uns zukommen, wenn nicht der eiserne Exilsteirer und bekennende Busch-Urukai aka Brachsen-Willi mit seiner negativen Aura die mächtigen Schwingungen des Hörstman egalisiert. Möge die dunkle Macht mit uns Dreien sein und wir die Monster verhaften können, die wir verdienen...
tight lines
Sludge