Montag, September 22, 2008

Terminator Carp Cup !

Diese Woche ist es soweit. Gemeinsam mit Hardcore-Angel-Crack René aka Karpfinger vom befreundeten, südburgenländischen Carp-Squad bilde ich ein 2 Mann-Team, das unter dem Namen "Eastside Monsters" am Terminator Carp Cup teilnimmt, welcher von 25.09 bis 29.09 am berüchtigten Meierteich - meinen aufmerksamen Lesern ist er möglichweise unter dem Namen "Bleak´s Paradise" ein Begriff - in der Südsteiermark ausgetragen wird. 22 Teams aus ganz Österreich werden diesmal bis zur Erschöpfung kämpfen und alles geben, um sich den Titel zu holen. Auch wenn ich bis heute noch keinen Rüssler dort unten auf meinem Konto stehen habe, bin ich dennoch guter Dinge, daß wir mit Sicherheit Spaß haben werden, und vielleicht den einen oder anderen Gelben auf der Matte begrüßen dürfen. Erzwingen kann man sowieso nichts. Möge die dunkle Macht mit uns sein...
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sludgE

Montag, September 15, 2008

Hedgehog Heroes & Best of Season !

Retour. Zurück von einer 5Tages-Session am geheimnisumwitterten Hedgehog-Lake. Gemeinsam mit Jochen, "Tintifax" Paule, Aero und unserem Grillmaster Michl versuchten wir in den paar Tagen eines der alten Monster ans Band zu bekommen. Und es lief bei weitem besser, als die Wetterbedingungen vermuten ließen. Als ich Sonntag Abend zur Gruppe stieß, hatten Jochen und Paule, die bereits Samstag Früh angereist waren, schon 4 Fische bis 14,40 kg zu verzeichnen, was Einem wahrlich Lust auf die folgenden Tage machte. Der Hammer.Die ersten beiden Tage war es, von den außeren Umständen her, alles andere als lustig, denn immer wiederkehrender starker Regen und böser, böenartiger Wind, machten das Auslegen vom Boot wahrlich zu keinem Zuckerschlecken. Die Spots anzuwerfen, war mehr oder weniger ohne Sinn, da man wegen des extremem Krautvorkommens unter Wasser nie wirklich sicher sein konnte, daß die Montage nun wirklich frei zur Inhalation auf Grund lag.Nebenbei waren die meisten markierten Stellen so weit vom Ufer entfernt, daß lediglich Aero und ich die Möglichkeit hatten, von der Distanz her, unsere Marker anzuwerfen. Aber wir waren hart und wollten den Fisch, also gab es kaum Alternativen.An den Abenden herrschte trotz beschissenem Wetter und der Tatsache, daß bisher nur Jochen´s Spot Fisch hergab, lustige und ausgelassene Stimmung, was mit Sicherheit an den einzelnen Personen dieser 5er - Partie lag. "A echtes Theater hoid" :) Unfug ohne Ende...Und Jochen´s ausgeloteter Platz war wirklich Goldes Wert, denn es verging keine Nacht in der Tintifax und er , nicht mindestens einen Gelben auf der Matte hatten. Durch die Bank alles herrliche Fische, die wir da zu Gesicht bekamen.In der Nacht auf Mittwoch, dann das erste wirkliche Monster...Als ich morgens aufstand, die Nacht wieder mal nicht geweckt worden war, weil Michl und ich noch immer keinen Biss an unserem Uferabschnitt zu verzeichnen hatten, und zum morgendlichen Kaffee zu den 3 anderen stieß, grinste mir Paule schon entgegen. Da lag was in der Luft. Als der Tintifax dann noch auf den Stormpole im Wasser deutete, wußte ich, daß er in der Nacht was Feines gefangen hatte, welches sich wohl gelohnt hatte, bis zum Morgenlicht gesackt zu werden.Und dem war auch so. Ein fantastischer Schuppler mit 18,60kg war ihnen da auf den Leim gegangen, und wurde nun dementsprechend dokumentiert und gehuldigt. Noch dazu strahlte erstmals in diesen Tagen die Sonne vom Himmel, was in Anbetracht dieses absoluten Traumfisches nur gerecht war. Alle Schmerzen waren vergessen, alle anderen Dinge im Moment sekundär. Wir freuten uns alle wie die kleinen Kinder zu Weihnachten, und es herrschte eine seltsame, fast mystische Stimmung am Wasser. Wir hatten einen. Einen der Alten. Eines der Monster. Muahaha. Jawohl! Deswegen sitzt man tagelang am Wasser,deswegen tut man sich die Strapazen an, und genau deswegen trotzt man Wind, Regen und Kälte. Was gibt es für einen Karpfenangler Geileres, als so einen Rüssler mit Stolz in die Kameralinse halten zu können ? Mir fällt nichts ein...Noch dazu wurde einem an diesem Gewässer nichts geschenkt, denn Biss bedeutete automatisch rein ins Boot, um den Fisch in dieser Krauthölle überhaupt ausdrillen zu können. Egal ob Tag - ob Nacht. Egal ob Sonne, Regen, Schnee. Um diese körperlichen Torturen überhaupt wegstecken zu können, musste natürlich auch ordentlich Brennstoff für die Zellen nachgelegt werden. Und somit sorgten jeden Tag "the magic Cook" Jochen und der Grillmaster für unser leibliches Wohl und zauberten uns die feinsten Gerichte auf die Teller. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle für die hervorragende Verköstigung, Jungs ! Es gibt keine Besseren !Durch das Paule-Monster und dem nun herrlichen Wetter wieder höchst motiviert, wurde nun nochmal voll angegriffen, in die diversesten Flavour-Trick-Kisten gefingert, um vielleicht doch nun auch selbst in den Genuss eines Höllen-Drills zu kommen. Und es folgte der nächste Run auf Jochen´s Spot. Diesmal fuhr ich mit raus, um unseren Koch bei der Landung des nächsten Wasserschweins zu helfen, wobei ich erstmals die Kondition der lokalen Karpfenpopulation kennenlernen durfte. Unpackbar, was die Burschen für Schmalz hatten. Und ich dachte schon, die Gelben aus SB wären nicht zu toppen...Wieder feiner und kräftiger 12+ Common. Ja, da konnte selbst Jochen sein Grinsen nicht mehr verbergen.Und jetzt griff auch Kört aka Aero in die Vollen, und zauberte PVA-Säcke, bei deren Inhalten und Zusammenstellungen selbst jeder Voodoo-Schamane aus Haiti, die Ohren angelegt hätte, und wir circa jede zweite Zutat nicht mal aussprechen konnten. Das war Bait-Boosting für die Erwachsenen. Unbelievable.Die Flavourbomben mit den Hakenfallen wurden dann natürlich wieder mit dem Boot ausgebracht, um die Montagen abermals perfekt zu platzieren und nebenbei punktgenau zu füttern.Als Kurtls Montagen nun alle versenkt waren, schlenderten wir langsam zurück zu meinem Sattel, um noch mal vor Einbruch der Abenddämmerung auch meine Köder ordentlich platziert zu wissen. Die äußeren Bedingungen waren nun wirklich traumhaft.Meine 3 Swinger standen leider immer noch genauso, wie ich sie vor Stunden verlassen hatte, und so begann ich von rechts die erste Rute einzukurbeln. Also doch keine schwache Batterie am Empfangsteil... Durch das dichte Kraut ein wirklich bösartiger Kraftakt. Als ich so die ersten 30 Meter geschafft habe, meldet sich plötzlich der mittlere Bissanzeiger. Piep.Piep. Der Swinger senkt sich um geschätze 10 mm. Aus. Hmm. Ok. Ich kurble weiter ein. Synchron zu meiner Kurbelbewegung senkt sich auch immer mehr der mittlere Schnurspanner. Scheisse. Ich hab mich selbst gefangen. Tja was soll ich jetzt machen. Nun rein ins Boot um die Montage zu befreien, erschien mir bereits sinnlos. Was solls ... ich kurbel weiter ein. Wieder der Bissanzeiger. Der Swingerkopf kriecht nun langsam Richtung Blank. Ja klar, ich schleppe nun meine eigene Schnur der mittleren Rute durchs Kraut. Ich kurble weiter. Jetzt wird auch langsam Schnur von der Rolle gezogen. Doch erscheint mir alles irdendwie seltsam. Ich stoppe meine Einkurbelei. Doch die mittlere Rute gibt weiter kontinuierlich Leine frei. Da stimmt was nicht. Ist das etwa ein Biss ? Karausche unter Umständen. Ich lege die erste Rute wieder ab und widme mich nun der Aktiven. Kaum hab ich die Warrior in der Hand, wird mir vom anderen Ende der Monofilen unmissverständlich mitgeteilt, daß ich mit der Bissvermutung nicht im Unrecht bin. Denn jetzt gings los - volle Batterie. Na bist du deppat! Mit gekrümmter Rute stehe ich am verwurzelten, schrägen Ufer und kann nicht dagegen halten. Whaaaaaaa! Kurtl und ich packen es überhaupt nicht, und müssen beide ein paar Sekunden später feststellen, daß der Fisch nun im Kraut festsitzt. Also ab ins Boot um über ihn zu kommen. Doch so weit kommt es gar nicht. Als wir in etwa 40 Meter vom Ende der Leine entfernt sind, ist unser Widersacher wieder frei und zieht locker seine Bahnen. Mit uns im Schlepptau. Ein Boot und 2 Mann. Immer wieder legt er minutenlange Stopps ein, wobei es mir nie gelingt, ihn auch nur wenige Meter hochzupumpen. Keine Chance. Noch dazu die Angst vorm Schlitzer. Meterlange Blasenteppiche stiegen uns aus der Tiefe entgegen, und unsere Spekulationen reichten vom 25+ Gelben bis zum 2 Meter Wels. Was war das nur, was uns da quer durch den gesamten Teich schleppte? Gemessene 35 Minuten später ( jeder, der mir so eine Geschichte vorher erzählt hätte, hätte von mir wohl nur ein "Jojo - is scho guat" geerntet ) wußten wir, was da so monströse Kräfte an den Tag gelegt hatte, denn ich konnte schlußendlich einen gewaltigen Spiegler über den Kescherrand ziehen. Was in diesen Minuten mental in mir vorging, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Am Ufer angekommen, wurden wir von Paule und Jochen schon sehnlichst erwartet, denn die hatten die gesamte Aktion mit dem Fernstecher bebachten können, und bereits alles fürs Shooting hergerichtet.Für diese atemberaubende, konditionelle Höchstleistung mit einem Gewicht von "nur" 16,10kg bekam der alte Mirror von uns den Namen "CRAZY". Jawohl. Mein neuer "Best of Season"!Ich war befriedigt. Ich hatte mein Monster. Was wollte man mehr... Michl konnte leider nicht länger bleiben, musste mit einem "Blank" im Rucksack die Heimreise antreten und war somit der Einzige, der bei dieser traumhaften Session keinen Erfolg zu verbuchen hatte. Denn wie es der Teufel so wollte, konnte wenige Minuten später auch Kört seinen ersten Hedgehog- Gelben erfolgreich in den Kescher lotsen. Die letzte Nacht förderte dann keine Sensationen mehr ans Tageslicht, was aber unter diesem Umständen nicht sonderlich schwer zu verkraften war. Lediglich Jochen ( ja klar, wer sonst? ) und Kört konnten in der Früh noch zwei kleinere Rüssler verhaften, welche den Abschluss der Session bildeten.Insgesamt konnten wir in 6 Tagen zu fünft 12 Karpfen bis 18,60 kg fangen, wobei lediglich 3 Fische unter der magischen 10 Kilo Grenze waren. Das war der Hammer. Dieses Ergebnis hatte unsere Erwartungen bei weitem übertroffen, und führte uns wieder mal vor Augen, daß wir mit unseren Systemen und Konzepten nicht völlig falsch gelegen hatten. Hedgehog Lake - wir sehen uns wieder - denn wir haben uns in den 5 Tagen so in dich verliebt, wie das pubertierende Mädchen in den Jungen, mit den blauen, strahlenden Augen, an einem lauen Sommerabend im Juli...
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sludgE

Sonntag, September 07, 2008

Keine Beschwerden !

Ja, das war eine Woche in der man sich aus anglerischer Sicht nicht wirklich beschweren kann. Da ich im Moment nicht wirklich viel Zeit habe ( die nächste 5Tage Session an einem uns unbekannten Gewässer steht in den Startlöchern ), werde ich mich diesmal sehr kurz halten , und in erster Linie die Bilder sprechen lassen. Ich habe im Grunde mit den für mich neuen Nash-Kugeln sehr gut gefangen, auch wenn leider kein einziger Fisch die magische 10 Kilogramm-Grenze überwunden hat. 2 Rüssler waren jedenfalls sehr knapp dran, weshalb ich auch trotzdem ausserordentlich zufrieden bin. Man kann sich halt nicht aussuchen, ob nun der 5er Gelbe die Murmel einsaugt, oder das 15+ Monster. Und wie hat Rod Hutchinson seinerzeit schon ganz richtig gesagt ? "If you wanna get the biggies of a water, catch ´em all !" Ein Leitsatz, der bis heute in meinen Gehirnwindungen festgebrannt ist. Und genau nach diesem Prinzip wird von mir auf unsere schuppigen Freunde Jagd gemacht. Das kann schon mal kein Fehler sein.So, nun gehts wieder ans Packen, denn in wenigen Stunden mache ich mich wieder auf die Reise zu einem neuen Gewässer, dessen Legenden eventuell auf den Fisch des Lebens hoffen lassen. Denn wie wir alle wissen: Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)
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Sludge

Samstag, August 30, 2008

"Successful Swinger-Invoking"

Welcher Karpfenangler kennt es nicht? Kennt nicht das minuten - oder stundenlange Anstarren bzw. Beschwören der Swinger, nachdem man mal wieder einen Fehlbiss, Schnurschwimmer oder anderen Auslöser am Bissanzeiger hatte. Man versucht sich wirklich einzureden, daß wenn man nur fest genug daran glaube und sich intensivst genug auf die kleinste Auf - oder Abwärtsbewegung der magischen Schnurspanner konzentriert, früher oder später der Biss auch kommen musste. Ich nenne das Ganze "Swinger-Invoking". Wer ist für diese Art von Glauben zuständig? Die Esoterik? Voodoo? Gar die Parapsychologie? Bin ich verrückt? Wem kümmert das schon...ich fixiere weiter meine kleinen blauen Propheten, die jede Sekunde die Kunde vom Höllen-Drill bringen können...Verdammt. Hat sich der rechte Bursche jetzt um einen halben Zentimeter gesenkt? Der Wind. Die Wellen. Das musste es sein. Man versucht sich mit irgendeiner Lektüre oder einem Kreuzworträtsel vom Starren abzulenken. Und kaum tönt auch nur der kleinste Ton aus dem elektronischen Melder, beginnt das Fixieren erneut. Man kann nicht anders. Und siehe da, gegen 15 Uhr wird meine Mühe das erste Mal belohnt und ich kann zusehen, wie der Swinger am Blank anschlägt, der Freilauf sauber Schnur abgibt, um im selben Moment die Soundausgabe der Funkbox alle Stücke spielen zu lassen. Run. 20er Nash Monster Pursuit Plus. Meine Voodoo-Hypnose beschert mir einen kämpferischen 14lb 3oz Schuppigen und ich kann mich nun entspannt zurücklegen.Das Blank ist mal abgewehrt. Alles was jetzt noch passieren würde, war bereits in die Luxuskategorie einzuordnen. Vor allem wo die typische Biss-Zeit vorrüber war und jetzt eigentlich die Stunden kamen, wo man so gut wie sicher sagen konnte, daß nichts ging. Dem war gottseidank nicht so, denn eineinhalb Stunden danach bekomme ich dennoch, einen für unser Gewässer untypischen Fallbiss und habe Sekunden später einen seltsamen Gegner am Band. Wehrt sich kaum, läßt sich aber auch nicht vernünftig heranpumpen. Steht einfach. Hmm. Nachdem ich ein wenig Druck mache gibt mein Gegner scheinbar nach und läßt sich, eigentlich problemlos bis 5 Meter vors Ufer dirigieren. Ganz eigenartig. Keine Fluchten, kein Abbiegen in den Schilfgürtel. Keine Gegenwehr. Ich denke natürlich an einen kleineren Wels. Und als ich so erwarte, jeden Moment eine fette Kaulquappe zu Gesicht bekommen, sehe ich Gelb. Das ist doch ein Karpfen. Na org. Jetzt seh ich ihn. Uhhhhhhhh. Guter Fisch! Für unsere Verhältnisse sehr gut sogar! Doch im selben Moment ist "Schluß mit lustig", und der Schuppler gibt erstmals richtig Gas. 2 Meter vom Keschernetz entfernt. Whaaaaaaaaa. Und wieder eine Flucht. Und jetzt Richtung Schilf. Neeeeeeeein. Ich muss ins Wasser. Keine Alternative. Nach einigen spektakulären Ausbrüchen des Schuppigen gelingt es mir endlich, den Burschen zu keschern. Ein Hammerfisch und fast mit Sicherheit einer der 10+ Abteilung.Die Abwaage bestätigt meine Vermutung. Als ich mit meinem Daumen den "Hold-Button" verlasse ist es Gewissheit. Für mich traumhafte 26lbs 6oz. 11,96 kg. Neuer persönlicher Rekordfisch in SB. Das war einen Tag nach meinem Geburtstag ein Geschenk, mit dem ich nicht mehr gerechnet hätte.Lange, böse, ausgefuchst. Ein Schuppler mit Charakter, den man mit Sicherheit nicht jeden Tag fängt. Und eins kann man sich fast sicher sein. Ich werde beim nächsten "Piep" wieder die Swinger anstarren und fixieren, um die Macht des Monsterbisses heraufzuwünschen. "Solange ich nicht den ganzen Tag Beschwörungsformeln zu den Schnurspannern murmle, trockene Karpfen-Schuppen anzünde oder Golems am Platz aufstelle, geht das doch in Ordnung Doc, oder ?" ;)
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sludgE

Mittwoch, August 27, 2008

NashBaits vs Muschel-Front

Nachdem sich nun die OpenAir Saison mit Mönichkirchen und Usedom letztes WE, langsam aber sicher bis zum nächsten Jahr verabschiedet, werde ich nun wieder öfter zum Fischen kommen. Nebenbei bin ich ja noch im Urlaub, was zur Befriedigung der Angelsucht nicht unwesentlich beiträgt. Wie gesagt, bin ich Sonntag Abend mit dem Flieger von Berlin zurückgekommen, hab mich dann Montag erstmals von den Festivalstrapazen erholt, um am Dienstag gleich mal mit Dad, ausgeruht ans Wasser zu fahren. Resumee: BLANK! Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir waren in der letzten Zeit vom Karpfengott nicht gerade bescheiden beschenkt worden, sodaß der Schneidertag irgendwann kommen musste. Was solls. Und die Muschelkugeln diversester Hersteller griffen auch nicht mehr so, wie wir es gewonht waren. Es kommt was kommen muss: Geschmacksrichtung-Änderungs-Testphase einer neuen Kugel. Ich mag nicht in einem Monat dastehen, um nicht zu wissen, welche Richtung auch läuft, wenn die Muschler gar keinen Biss mehr bringen. Genau darum wurden mir schon vorige Woche von meinem Cup-Teamkollegen Karpfinger vom Carp-Squad, 2 Sorten von Nash-Murmeln aus der Steiermark mitgebracht, um sie ausgiebig in SB zu testen. Thx noch mal an dieser Stelle; Amigo! Genau weil wir ja gestern mit den Muschel-Boilies gnadenlos abgebissen hatten, wurden von mir noch vor dem Heimgehen ein paar Hände voll Nash Monster Pursuit Plus und Scopex Squid + Robin Red auf den Futterplatz befördert, um die Fische vielleicht schon in einer Nacht an den Geschmack zu gewöhnen. Schaden konnte es nichts. Und so bin ich heute vormittags gleich raus ans Wasser gefahren, und hab mal eine Montage mit einer 20er MonsterPursuit ausgelegt, um an der anderen Rute eine bewährte DB Mussel & Oyster zu fischen. Die Nash-beköderte Rute lag keine 15 Minuten am Spot, als das erste Mal der Bissanzeiger heulte. Feiner 16lbs 9oz Schuppler. Neue Kugel montiert und punktgenau wieder am Plateau-Spitz versenkt. Es vergehen ca. 30 Minuten und der nächste halbstarke Schuppi ist in die Falle der MonsterPursuit Murmel getappt. 13lb 3oz.Nun wurde es wieder ruhig am Futterplatz und ich tauschte die unangestastete Muschel- gegen eine ScopexSquid-Murmel aus. Um etwa 15 Uhr schlägt dann auch diese "neue" Kugel zu und beschert mir einen schön gefärbten 15lb 14oz Schuppigen.Nun ist es verdammt gut zu wissen, daß auch diese neuen Murmeln fangen und ich wieder eine Sorte gefunden habe, die mir den einen oder anderen Rüssler bescheren wird. Die Nash Baits Top Rod Serie wird in nächster Zeit sicher noch intensiver getestet, um sich auch über einen längeren Zeitraum des Erfolgs beweisen zu können.
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sludgE