Um die bisherige 2010er Saison schnell mal zu überblicken, hab ich flink ein paar Eindrücke zusammengewürfelt, und eine kleine Diashow draus gezaubert. Ich hoffe sie gefällt abermals. Die Mukke hierfür stammt übrigens von meinen alten HC-Kumpels IN THE CAGE, welche im Moment wirklich einen der brachialsten Sounds im Lande produzieren.
"Die schenken nämlich wirklich ei!" würde ich das in Wien titulieren ;)
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Sludge
Mittwoch, Mai 19, 2010
Freitag, Mai 14, 2010
Die Feuerkäfer, des G´sturl und die Trio-Symbiose!


Und wie es so ist, wenn man vom eigenen System, der eigenen Montage, dem verwendeten Köder und von der Location wirklich überzeugt ist, wenn absolutes Selbstvertrauen jede Nervenbahn deines Körpers füttert und noch dazu die Sternenkonstellation als ideal zu bezeichnen wäre, passiert auch das Erwartete, und früher oder später ist die Rute krumm. Bei mir wars diesmal um halb2 am Nachmittag so weit. Und besser konnte es kaum kommen. Als der Fisch das erste Mal Breitseite an der Wasseroberfläche zeigt, weiß ich, daß es sich erneut um ein sehr gutes Buschexemplar handelt. Wie zu erwarten gab es beim ersten Kescherversuch keinerlei Probleme, und ich kann mich an dem herrlich goldenen Schuppenkleid vor mir auf der Matte ergötzen. Joooooo. Wenns laft, dann laft´s. Who´s the fuckin´king...
Soweit war mal alles genau nach meinem Geschmack, doch jetzt stand die nächste Prüfung bevor. Das Fotografieren. Normalerweise alles halb so schlimm, war ich doch geübt darin, alleine am Wasser meine Fotos zu machen. Habe mir mit Kabelfernauslöser und Stativ geholfen, wo dann das Abbilden mittels Selbstauslöser auch keine wirkliche Hexerei mehr war, obwohl natürlich ein halbwegs geübter Mensch durch nichts zu ersetzen ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Da meine Isa ihre digitale Canon SR natürlich mit in Germanien hatte, war ich auf meine kleine Kompakt-Minolta angewiesen, welche natürlich nur rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten besitzt, und das Selbstauslöser-Fotografieren zur wahrlichen Nervenschlacht machen kann. Geil ist auch, wenn man dann draufkommt, daß der kleine Stativ-Connector noch auf der SR in Hamburg klebt, und somit das Stativ selbst zum sinnlosesten Trum verkommen lässt, das man mit am Wasser hat. Jetzt heissts improvisieren. Ein paar Köderboxen übereinandergestapelt, einen kleinen Ast dazwischen geschoben um den idealen Winkel zu erreichen, die kleine Kamera ganz oben wackelig positionieren, und nach jedem beschissenem Foto, abermals den Selbstauslösermodus mit einem Druck direkt auf der Kamera einzuschalten, da dieser nicht gespeichert bleibt. Wer baut sowas? Über den Fisch in der Matte beugen, Auslöser drücken. Tschack. Wieder direkt. Wieder kein Selbstauslöser. Wieder umstellen. Whaaaaaaaaa. A echtes G´sturl eben.





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Sludge
Dienstag, Mai 11, 2010
Ambush fishing am Ameisenbaum!








Sonntag, 9.5.2010 - Muttertag. Jaja ich weiß, jeder anständige Sohn war heute ordentlich ondoliert, geschneuzt und in feinste Schale geworfen bei seiner Mamaaa und hockte nicht an irgendeinem schlammigen Ufer um Fische zu fangen, die er dann ohnehin wieder ausließ. Ich danke Gott dem Herrn, daß ich in der glücklichen Lage bin, die beste Mom auf der Welt zu haben, die man sich vorstellen kann, die es versteht und mich noch dazu ermuntert, am Sonntag doch lieber meinem Hobby zu fröhnen, als auf ein von der Konsum-Gesellschaft erfundenes und gezwungenes Datum zu pochen. Es ist doch viel wichtiger, wenn man das ganze Jahr über sehr guten und schönen Kontakt zu seinen Eltern pflegt, als an einem einzelnen bestimmten Tag die heile Welt vorzuspielen. Aber das würden wohl nicht alle Mütter verstehen. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle für dein Verständnis, MOM! Möge die Macht weiter mit uns sein. Meine Isa ist in ähnlich glücklicher Lage, und so konnten wir zu zweit mit reinstem Gewissen und symbolischer weisser Weste am Muttertag an die Buschlacke fahren. Zum Ameisenbaum.













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Sludge
Sonntag, Mai 02, 2010
1.Mai - wenns in den Fingern brennt...


"Jo, jetzt brauchst nur mehr Mörda-Luck,
ka echte Chance beim Pappelfuck."
ka echte Chance beim Pappelfuck."
Doch wie es der Teufel so will, klebt um halb11 vormittags der Swinger am Blank, und ich kann kurz darauf problemlos meinen ersten Busch-Gelben in den Kescher bugsieren. YES. Zwar von der Youngster-Partie, aber Zielfisch. Der Bann ist gebrochen. Und gleich mit dem neuen Stock. Jawohl. Damit kann ich umgehen...
Die 5 Minuten "Pappelfuck-Schnurzupfen" haben mich nun nicht sonderlich gestört, und im Nu lag die scharfe Falle wieder am Spot. Muahahah. Die Pflicht war mal erfüllt. War wieder mal ein äussert lässiges Gefühl, so befriedigt ins umliegende Grün zu blicken, und sich selbst daran zu erfreuen, wenn der Wasserläufer vor den Füssen einen netten Sprung machte, und dabei nicht sauber landete. Hahahahaha. Du Weh. Irgendwo wurden vielleicht jetzt gerade Autos angezündet oder Politrotz-,Rechts- u. Linksextremisten waren in erbitterte Kämpfe mit der Polizei verwickelt. Gottseigedankt hab ich mit dieser ganzen sinnfreien Darbietung des primitiven menschlichen Gehirns solcher Individuen nichts zu tun und kann in Ruhe an meiner Buschlacke sitzen. Die Welt konnte so schön sein. Und wie es oft so ist, und man völlig relaxt den Dingen harrt, die da eventuell noch kommen mochten, meldete sich etwa 30 Minuten später die andere Rute. Aufnahme, Kontakt. Pickt. Und da durchbricht auch schon ein kleiner feiner Schuppler die weisse, zugepampte Wasseroberfläche. Jooooo. Buschtapirfisch Nr. 2.
Unglaublich. Trotz Pappelfuck und neuen Gerätschaften. Das sind dann genau die Momente, wo du wieder mal alles bisher Erlebte in Frage stellst, bis sich schlussendlich die abgedroschene aber legendäre Phrase in deinen Gehirnwindungen breitmacht, die da lautet: Ausnahmen bestätigen die Regel. Whaaa, wie ich solche Sprüche hasse. Und während sich im aufkeimenden Nachmittag die Sumpfschildkröten am Gehölz in der Sonne aalen, hunderte Frösche aus vollem Halse in den ersten Mai röhren und dicke Hornissen durch die Luft schneiden, weiß ich wo ich hingehöre. Weiß ich genau, was mich an diese Leidenschaft bindet. Und wenn du mit dir selbst wieder mal im Reinen bist, passiert alles ganz einfach so. Einfach so nebenbei. 1,5 Stunden später kann ich abermals problemlos und sorgenfrei Buschgelben Nummer 3 in Empfang nehmen. Biss, kurzer böser Drill, wie er dort beim gefährlichen Unterwassergehölz sein soll, Keschern, Foto. Jooooooooooo. Alles easy. Alles locker. Mentale Extase und grenzenlose Befriedigung. Und die Geisteskranken hauen sich irgendwo sinnlosest die Schädeldecken ein... 

Ich brauche nicht mehr viel Worte darüber verlieren, wie ich später mit Stolz geschwellter Brust, nasse Abhakmatte und Kescher ins Auto geladen habe. Nana, nicht in die Dachbox. Hinten im Kombi. Damit ich ja den Geruch nahe bei mir habe und der Odem des Erfolgs nicht so einfach entweicht, ohne ihn wirklich ausgekostet zu haben. Die Pflicht war nun mal erledigt. Jetzt konnte ich beginnen, an der Kür zu feilen.
Das Erste was mir Montag morgen in die Nase stieg, während ich wieder in der Arbeit saß, war so ein seltsamer Brandgeruch in unmittelbarer Nähe. Den Riechkolben in die Höhe reckend. Schnüffeln. Woher kam das bloss? Und dann spürte ich es auch ... das Brennen in meinen Händen ... ganz klar ... Höllenfeuer-Stigmata der Auserwählten ... ich muss so schnell es geht wieder an die Buschlacke ... um mein Leid zu lindern.
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Das Erste was mir Montag morgen in die Nase stieg, während ich wieder in der Arbeit saß, war so ein seltsamer Brandgeruch in unmittelbarer Nähe. Den Riechkolben in die Höhe reckend. Schnüffeln. Woher kam das bloss? Und dann spürte ich es auch ... das Brennen in meinen Händen ... ganz klar ... Höllenfeuer-Stigmata der Auserwählten ... ich muss so schnell es geht wieder an die Buschlacke ... um mein Leid zu lindern.
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